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Biomechanische Stimulation

       
 Vibrationsplatte                                             Handgerät zur Behandlung von Gesicht
                                                                    und einzelner Körperegionen

 

Theoretische Grundlagen der BMS 

 
Geschichte

Vibrierende Massagehilfsmittel wurden in der Medizin schon lange erprobt. 1869 setzte der US-Amerikaner George Taylor ein Gerät zur Vibrationstherapie von Arm und Rücken ein. Jean-Martin Charcot experimentierte um 1880 mit einem vibrierenden Stuhl zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Gustav Zander (Schweden) entwickelte über 70 verschiedene dampfbetriebene Geräte zur Mechanotherapie. John Harvey Kellogg setzte in seinem Battle Creek Sanatorium vibrierende Stühle und vibrierende Manipulatoren für Arme und Beine ein. 1960 veröffentlichte der ostdeutsche Dr. Biermann den Effekt von sog. "zyklischen Oszillationen" auf den menschlichen Körper. Um 1970 versuchte Vladimir Nazarov, Mitglied des sowjetischen Turnerteams, die Übertragung der Biermannschen Idee in praktikable Trainingsmethoden umzusetzen. Seit Anfang der 90er Jahre behandeln namenhafte Therapeuten erfolgreich mit den BMS-Geräten.


Die Vorteile von Biomechanischer Muskel-Stimulation

 
Sehr intensives Training ohne Verletzungsrisiko und ohne Überlastung
• Keine Anwendung von Strom und Chemie
• Steigerung der Kraft und Explosivkraft der Muskeln
• Flexibilität und Stretchingeffekte
• Fettverbrennung durch erhöhten Stoffwechsel
• Verbesserte Blutzirkulation, erhöhter Lymphfluß
• Steigerung der Knochendichte (Osteoporose)
• Koordinationsverbesserung
• Schmerzlinderung (Reduktion von Reizstoffen)
• Bindegewebsverbesserung (Kosmetik – Cellulite)
• Kurze Behandlungszeit (wenige Minuten)
• Body optimizing - body forming, body contouring - body esthetics
• Geringere Belastung von Herz, Kreislauf und Nerven


Vibrationstraining 

mit der dreidimensionalen blueswing Platte wird auch Beschleunigungstraining, Whole Body Vibration (WBV), biomechanische Stimulation (BMS), Biomechanische Oszillation oder stochastisches Resonanztraining genannt. Dies ist eine Trainingsmethode, bei der die übende Person auf einer vibrierenden Platte steht, die in einem Frequenzbereich von ca. 15 - 35 Hz vibriert. Dabei sollen Dehnreflexe der Muskulatur ausgelöst und Muskelkontraktionen hervorgerufen werden. Vibrationstraining wird in einer Vielzahl von Bereichen (Leistungssport, Fitness, Rehabilitation, Medizin, Vorsorge, Beauty) angeboten und zur Leistungssteigerung der Muskulatur und zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht eingesetzt.

BMS beruht auf einer ausschließlich mechanisch erzeugten Vibration die auf den menschlichen Körper wirkt, ohne dass dieser mit Strom oder Chemie in Berührung kommt. Daher erinnert die BMS eher an dynamische und statische Körperübungen unter Einsatz von speziellen Geräten. Sie übertrifft diese jedoch bei weitem was den Zeitaufwand und das Ergebnis betrifft. ( Zeitraffereffekt )

Mit Schwingungen in jeweils einer definierten Frequenz und einer definierten Amplitude, die vom Anwender für das zu behandelnde Krankheitsbild ausgewählt werden, können unmittelbar nach einer Behandlung spürbare und messbare Erfolge verzeichnet werden.

So wirken die  unterschiedlichen Frequenzen für die Durchblutung, auf das Lymphsystem, für den Muskelaufbau und zur –Dehnung sowie Schmerzlinderung - und als Schmerzablenkungseffekt ( Einfluss auf das ZNS ).

Die durch BMS erzeugten Schwingungen, die den natürlichen des Körpers ähneln und diese imitieren, wirken auf angespannte oder gedehnte Muskeln längs zur Muskelfaser ein. Die Stimulation bewirkt eine sofortige starke Revitalisierung des gesamten Körpers. Als ein neues Naturheilverfahren stellt BMS eine Revolution in der physikalischen Therapie dar.

In Deutschland wird die BMS nicht nur im Leistungssport, sondern auch in vielen Bereichen der Medizin angewandt. BMS ist richtungsweisend auf den Gebieten der Neuroorthopädie, Inneren Medizin, Endokrinologie, Geriatrie, Sportmedizin, Allgemeinmedizin, Präventivmedizin und Kosmetik.

                 

 


Technologie


Unsere Vibrationsplatte überträgt mechanisch erzeugte Schwingungen, vorzugsweise die dreidimensionale Schwingung (auch "diagonal" oder "multidimensional" benannt) auf den gesamten Körper. Die von uns in der Grundeinstellung automatisch vorgewählte Schwingung "DIAGONAL" entspricht der Bewegung, die dem normalen Gang eines gesunden Menschen nachempfunden ist. Dies bedeutet, dass auf unserer Vibrationsplatte bei dieser Schwingung im Gegensatz zu einigen Technologien des Wettbewerbs
 

  • keine lediglich seitenalternierende, wippende Bewegung in einer Ebene auf das Kreuzbein wirkt, sondern eine viel bessere, die menschliche Anatomie eher berücksichtigende rollende Bewegung, die der als "Nutation und Gegennutation" in der Medizin benannten Bewegung des Iliosakralgelenks (Kreuzdarmbeingelenks) nachempfunden ist,

  • keine vertikalen Schläge mit großen Amplituden auf die Bandscheiben der Wirbelsäule erfolgen,
  • keine Schläge auf das Gehirn wirken, die kleinen Gehirnerschütterungen gleichzusetzen sind (Stimme vibriert und, als Folge, Kopfbrummen).

 

Wirkung auf den menschlichen Organismus

 
Kreislauf- und Lymphsystem

Die Frequenz der Vibration hängt vom Aktivitätszustand des Muskels ab. Harte und starre Körper schwingen mit einer höheren Frequenz, wie z.B. eine gespannte Gitarrenseite. Die Härte des Muskels kann durch Anspannen und Entspannen verändert werden. Wenn man bedenkt, dass die Muskeln mit allen Körperorganen durch das Blutkreislauf-System verbunden sind, so lässt sich daraus schließen, dass mit Hilfe der BMS die Blutzirkulation im stimulierten Gewebe und der Stoffwechsel in jedem Körperteil aktiviert werden können.


Nervensystem

Eine weitere Möglichkeit der Beeinflussung des menschlichen Organismus, die sich für die Anwendung der BMS eröffnet, ist die Reizung der Rezeptoren im neuromuskulären Bereich.

Unsere Muskeln, Sehnen und die Muskelumhüllung verfügen über Rezeptoren. Jede Muskellängenveränderung führt zur Reizung der Rezeptoren, die ihrerseits Nervenimpulse über die Nervenbahnen in das Zentralnervensystem weiterleiten. Bei Änderung der Frequenz der Längsvibration können die Mechanorezeptoren sehr stark gereizt werden und beeinflussen dadurch auch das zentrale Nervensystem. Der Reizeffekt an den Rezeptoren hängt nicht so sehr von der Stärke, sondern von der Reizgeschwindigkeit ab.


Verbesserung der Beweglichkeit

Sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation ist die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit eine wichtige Voraussetzung zur Bewältigung von Sport- und Alltagsbelastungen.

Im Bereich der Prävention oder der Vorbereitung auf sportliche Belastungen erzielen wir durch die BMS eine deutliche Leistungssteigerung und Verbesserung bei Behandlungseinheiten von nur ca. 2 Minuten Dauer, und zwar bei der Dehnbarkeit, Durchblutung und Verbesserung des Gleitverhaltens der Gewebeschichten zueinander  sowie des subjektiven Körpergefühls.

 

 

 

 


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